Gedenken an der Friedensglocke in Dessau in Solidarität für die Opfer von Halle

Bei unserer heutigen Gedenkveranstaltung in Dessau für die Opfer vom 9.10. in Halle  kamen ca. 170 Menschen verschiedenster kultureller und religiöser Kreise zusammen. Wir gedachten der beiden ermordeten Menschen und auch der jüdischen Gemeinde, welche das ursprüngliche Ziel des Attentäters gewesen ist. In den Redebeiträgen wurde zur Solidarität mit den Juden aufgerufen und den Hinterbliebenen der beiden Toten unser aller Mitgefühl bekundet. Eine junge Rednerin machte auch auf die Situation der kurdischen Bevölkerung in Syrien aufmerksam, welche gerade das Ziel türkischer Bombardements sind.

Auch wenn der Anlass ein sehr trauriger war, so ist es eine sehr würdige und gelungene Veranstaltung gewesen und wir danken allen, die heute dabei waren und uns unterstützt haben.

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+++Kundgebungen in Dessau-Roßlau+++ „Solidarität mit den Opfern des Anschlags in Halle/Saale“+++

Um unsere Solidarität und unser Mitgefühl mit der jüdischen Gemeinde und den Opfern dieser sinnlosen Tat in Halle(saale) auszudrücken, rufen wir für die näehsten Tage zu Kundgebungen an der jüdischen Stele und der Friedensglocke in Dessau auf.

Donnerstag | 10.10.2019 | 17:00- 18:00 Uhr | jüdische Stele, Kantorstr. 3 | Stilles Gedenken

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Freitag | 11.10.2019 | 17:00- 19:00 Uhr | Friedensglocke/ Platz der Deutschen Einheit | Stilles Gedenken mit ruhiger musikalischer Unterstützung und Redebeiträgen

Presseauswahl zur Tat vom 09.10.19 in Halle(Saale):

Leipziger Volkszeitung

Der Tagesspiegel

Die Zeit

Mitteldeutsche Zeitung

Infoveranstaltung + Party am 12.10. im Kaya in Leipzig

Bild 12.10.

Auf Einladung von Roter Stern Leipzig ziehen wir am kommenden Samstag in die große Stadt und präsentieren dort unser Bündnis und unsere Arbeit.

Zuerst unterstützen wir nachmittags die zweite und dritte Mannschaft des Roten Sterns am Dölitzer Sportpark und wärmen uns anschließend im Kaya Leipzig auf.

Ab 19:00 (!) startet dort unsere Infoveranstaltung und danch gibt es Party hart mit Livemucke von FETT&ZUCKER, sowie T. SMASHLIK und SURABAYA JOHNNY für die Aftershow.

Kommt zahlreich und trinkt ein paar Solischnäpse mit uns😁

 

12.10. | 19:00 | Kaya, Wolfgang-Heinze-Straße 38 | Leipzig

FB- Event: Infoveranstaltung + Party

Aufruf zum bundesweiten Aktionstag am 28.9.2019: Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!

28.9. ganz aktuell

Am 28. September ist der internationale Tag zur Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen mit weltweit stattfindenden Aktionen.

Das „Bündnis Dessau Nazifrei“ wird sich mit einer Kundgebung am kommenden Sonnabend ab 10:00 Uhr an der Friedensglocke (Platz der Deutschen Einheit) beteiligen.

Noch immer sind Schwangerschaftsabbrüche in der Bundesrepublik illegal. Die Paragrafen 218/219 im Strafgesetzbuch (StGB) lassen bis heute eine Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen zu, ganz zu schweigen von der fehlenden Akzeptanz in der Gesellschaft.

Auch wird es immer schwieriger, Praxen und Ärzt*Innen zu finden, welche auch Eingriffe durchführen, denn sie werden von selbst ernannten Lebensschützer*Innen nicht nur diskreditiert, sondern oft auch massiv bedroht. Informationen über Abbruchmethoden sind ebenso sehr schwierig zu bekommen.

Wir rufen alle Dessauer*Innen und Dessaus Gäste dazu auf:

Lasst uns zusammen gegen die §§ 218 und 219 des Strafgesetzbuches auf die Straße gehen, für eine selbstbestimmte Familienplanung, für sexuelle Selbstbestimmung und Vielfalt.

28.09. | 10:00 | Friedensglocke | Platz der Deutschen Einheit

Infos zur bundesweiten Kampagne:

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

2. Interkulturelles Parkfest am 14.09. in Dessau

Zusammen mit unseren Freund*Innen vom Wir mit Dir e.V. aus Aken organsieren wir an der Andes Skatehalle ein interkulturelles Parkfest.

In Dessau geht was!
Am 14. September 2019 um 12 in und um die Andeshalle Dessau beginnt das bereits zweite Interkulturelle Parkfest vom Bündnis Dessau Nazifrei. Gemeinsam mit den Vereinen Wir mit Dir e.V. aus Aken und Von der Rolle e.V., der die Andeshalle betreut, laden wir ein. Geboten werden ein kleines Bolzfußballturnier, Malen, eine Buttonmaschine, vielfältiges Essen und Getränke, interessante Info-Stände und ab 18 Uhr auch mehrere Bands aus der Region.

Und natürlich wird es politisch: Damit was passiert, damit unsere Gesellschaft lebt, damit sie bunt ist und bleibt, wollen wir mit euch gemeinsam einen schönen Tag verbringen. Wir wollen diskutieren, uns vorstellen und unsere demokratischen Werte vertreten. Es braucht keinen Nazi-Aufmarsch, um was zu tun. Wir reagieren nicht nur, wir agieren auch. Demokratie und Multikulturalismus sind unsere Prinzipien.

Kommt vorbei, bringt eure Kids, Schwestern und Brüder, Omas und Opas, Freundinnen und Freunde mit!

 

Ab 12:00

Miniballturnier

Tombola – bunte Gewinne für bunte Lose

Malstraße – wir gestalten Wimpelketten

Workshop Transpi-Malen

Dartspiel – Leinwände mit Dartpfeilen gestalten

Buttonmaschine

Skaten in der Halle

Infostände

Plattenstand von Save The Scene Records

Musik

Lecker Essen

 

Vorträge

13:00 Uhr

Seenotrettung Geflüchteter auf dem Mittelmeer
Viele Migranten versuchen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Dieses Unterfangen ist nicht nur sehr beschwerlich, sondern endet, ohne Hilfe, sehr oft tödlich.
Tim Lüddemann, freier Journalist, hält einen Vortrag über die Flüchtlingsrouten und die Auswirkungen der Abschottung der EU. Tim Lüdemann war immer wieder auf den verschiedenen Flüchtlingsrouten unterwegs und hat hautnah erlebt, unter welchen Bedingungen die Menschen über das Mittelmeer oder die Balkanroute den Weg nach Europa gehen.

 

16:00 Uhr

Rechtspopulismus

Referent Stephan Klenzmann, seines Zeichens Botschafter der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ der IG Metall, spricht über Rechtspopulisten, deren Netzwerke und mögliche Lösungsansätze im Umgang mit ihnen.

 

 

Ab 18:00
Bier
Bands

 

bisher bestätigt:

The Spartanics                             Oi’n’Roll / Streetpunk aus Leipzig

Plattensprung                              Hartpop aus Bitterfeld

Crashtest                                       Rock’n’Roll aus Dessau

Der Zombie                                  Acoustic aus Köthen

T. Smashlik                                   DJ, Reaggae aus Leipzig

WoNo-Style RapresentaZ         Hip-Hop aus Wolfen
Social Enemies                             HC-Punk aus Leipzig

 

 

Wann/Wo: 

14.09.2019 | ab 12:00 Uhr | Andes Skatehalle/Räucherturm, Elisabethstr. 12

 

Stand 10.09. neu

 

 

 

 

Offener Brief an das Dessau-Roßlauer Stadtratsmitglied A. Mrosek

Herr Mrosek,

vorweg etwas Grundsätzliches, das in Ihrem politischen Lager gern behauptet wird, ohne es beweisen zu können:

Nein, wir linksalternativ und sonstwie „Versifften“ sind wie jeder natürlich entwickelte und soziokulturell gebildete Mensch abgestoßen von solchen Verbrechen wie jenes, welches in Roßlau geschah und wir halten eine angemessene Strafe für einen strafmündigen Täter für richtig und notwendig. Wir verharmlosen da nichts und können den Verbrechen nichts Positives abgewinnen. Wer anderes behauptet, ist vor lauter Hass offenkundig psychisch gestört.

Was aber jedem unvoreingenommenen Zuhörer bzw. Leser von Äußerungen zu diesem Thema aus dem ganz rechten Lager auffällt, ist die krude Behauptung, ohne Zuwanderung gäbe es solche Verbrechen nicht oder in einem viel geringeren Maße. Dazu ein Text(auszug) des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Stand Oktober 2017:

Fakten und Zahlen zu sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen

 

Definition von sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen

Sexuelle Gewalt ist jede sexuelle Handlung, die an Mädchen und Jungen gegen deren Willen vorgenommen wird oder der sie aufgrund körperlicher, seelischer, geistiger oder sprachlicher Unterlegenheit nicht wissentlich zustimmen können. Bei unter 14-Jährigen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass sie sexuellen Handlungen nicht zustimmen können – sie sind immer als sexuelle Gewalt zu werten, selbst wenn ein Kind damit einverstanden wäre.

Die Handlungen, die als sexuelle Gewalt bezeichnet werden, weisen eine große Bandbreite auf: Sie reichen von sexuellen Übergriffen mittels verbaler sexueller Anspielungen bis zu Hilfestellungen, zum Beispiel des Sportlehrers, der die Gelegenheit nutzt, einen Schülerim Genitalbereich zu berühren. Es gibt sexuelle Handlungen am Körper des Kindes (hands-on) wie zum Beispiel Zungenküsse oder Manipulationen der Genitalien sowie schwere Formen sexueller Gewalt wie orale, vaginale und anale Penetration. Es gibt Missbrauchshandlungen, bei denen der Körper des Kindes nicht berührt wird (hands-off), zum Beispiel wenn jemand vor einem Kind masturbiert, sich exhibitioniert oder dem Kind gezielt pornografische Darstellungen zeigt, oder es auffordert, sexuelle Handlungen an sich – zum Beispiel vor der Webcam – vorzunehmen.

Ein erhebliches Risiko im Kontext sexueller Gewalterfahrung von Kindern und Jugendlichen besteht außerdem durch Übergriffe unter Gleichaltrigen. Auch mittels digitaler Medien sind Kinder und Jugendliche sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt durch Erwachsene und Gleichaltrige ausgesetzt (u. a. durch Cybergrooming oder die ungewollte Verbreitung von eigenen textlichen oder bildlichen sexuellen Darstellungen (Sexting) an Dritte oder zum Beispiel durch dieungewollte Konfrontation mit Pornografie).

Welche Spuren sexuelle Gewalt hinterlässt und wie schwer die Folgen sind, hängt von vielen Faktoren ab.

Studien zeigen, dass die Folgen umso schwerer sind, je massiver/intensiver die Tat war, je häufiger sie geschehen ist, je länger der Zeitraum war, innerhalb dessen sie geschehen ist, je vertrauter der Täter/die Täterin dem Kind ist, je länger es mit der Erfahrung allein bleibt ohne Hilfe zu finden, je mehr an der Glaubhaftig keit der Schilderungen des Kindes gezweifelt wird und je weniger Trost und Zuwendung es erhält.

 

Ausmaß und Dimension von sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen

Hellfeld und Dunkelfeld:

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) verzeichnet für das Jahr 2016 in Deutschland über 12.000 Ermittlungs- und Strafverfahren allein nur für sexuellen Kindesmissbrauch (§§176, 176a, 176b StGB). Opfer dieser Straftaten sind zu etwa 75 % Mädchen und 25 % Jungen. Hinzu kommen Fälle von sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen und Jugendlichen sowie etwa 7.000 Fälle wegen sogenannter Kinder- und Jugendpornografie. Bei diesen Zahlen handelt es sich um das sogenannte Hellfeld.

Das Dunkelfeld ist weitaus größer. Dunkelfeldforschungen aus den vergangenen Jahren gehen davon aus, dass jede/r Siebte bis Achte in Deutschland sexuelle Gewalt in Kindheitund Jugend erlitten hat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von rund 18 Millionen Minderjährigen aus, die in Europa von sexueller Gewalt betroffen sind. Das sind auf Deutschland übertragen rund eine Million Mädchen und Jungen. Dies bedeutet, dass etwa 1 bis 2 Schülerinnen und Schüler in jeder Schulklasse von sexueller Gewalt durch Erwachsene betroffen sind.

Kontext: Sexuelle Gewalt findet am häufigsten innerhalb der engsten Familie statt (ca. 25 %) sowie im sozialen Nahraum beziehungsweise im weiteren Familien- und Bekanntenkreis, zum Beispiel durch Nachbarn oder Personen aus Einrichtungen oder Vereinen, die die Kinder und Jugendlichen gut kennen (ca. 50 %).

Sexuelle Gewalt durch Fremdtäter oder -täterinnen ist eher die Ausnahme. Zunehmend finden sexuelle Übergriffe aber auch im digitalen Raum statt. Es ist anzunehmen, dass in diesem Kontext die Zahl der Fremdtäter und -täterinnen zunimmt (Stichwort: Cybergrooming). Durch intensiven und oft sehr persönlichen Chatverkehr kann bei Kindern und Jugendlichen leicht der Eindruck entstehen, dass es keine Fremden sind, mit denen sie in Kontakt stehen, das senkt die Hürde, entsprechende Gefahren und Risiken wahrzunehmen.

 

Täter und Täterinnen:

Sexueller Missbrauch findet in etwa 80% bis 90 % der Fälle durch Männer und männliche Jugendliche statt, zu etwa 10 % bis 20% durch Frauen und weibliche Jugendliche. Sowohl Täter als auch Täterinnen missbrauchen sowohl Mädchen als auch Jungen. Missbrauchende Männer stammen aus allen sozialen Schichten, leben hetero- oder homosexuell und unterscheiden sich durch kein äußeres Merkmal von nicht missbrauchenden Männern. Über missbrauchende Frauen wurde in Deutschland bislang wenig geforscht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sexueller Missbrauch durch Frauen seltener entdeckt wird, weil solche Taten Frauen kaum zugetraut werden.

Frauen sind eher Einzeltäterinnen, missbrauchen aber auch zusammen mit einem männlichen Partner beziehungsweise unter dessen Einfluss. Nach Zahlen der PKS für das Jahr 2016 sind bei sexuellem Missbrauch von Kindern (§§176, 176a, 176b StGB) 4% der erwachsenen Tatverdächtigen weiblich.

Bei weiteren Straftatbeständen wie sexuellem Missbrauch von Jugendlichen (§ 182 StGB) liegt der Anteil der Täterinnen bei ca. 3%, bei sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen (§ 174 StGB) bei ca. 8%, bei Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinder- und jugendpornografischer Schriften bei jeweils ca. 5 %.

Es gibt kein einheitliches Täterprofil. Verschiedene Ursachenmodelle betonen unterschiedliche Faktoren, die dazu führen, dass jemand Kinder oder Jugendliche missbraucht. Ein wesentliches Motiv ist der Wunsch, Macht auszuüben und durch die Tat das Gefühl von Überlegenheit zu erleben. Bei einigen Tätern und wenigen Täterinnen kommt eine sexuelle Fixierung auf Kinder hinzu (Pädosexualität). (Quelle: www.beauftragter-missbrauch.de)

Wie wollen Sie diese Kinder schützen? Wohin wollen Sie die meist deutschen Täter*innen abschieben lassen?

 

Nun noch zu etwas anderem, Herr Mrosek.

In Ihrer Rede am 17. Juni 2019 auf der von Ihnen angemeldeten Kundgebung „Schützt unsere Frauen und Kinder“ nennen Sie den Todesfall des jungen Köthener Markus B. einen Mord.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die beiden an der tätlichen Auseinandersetzung beteiligten Afghanen wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt wurden und nicht wegen Mordes.

Es gibt für unsere Rechtsprechung klare Definitionen dafür, was ein Mord ist, was ein Totschlag im Affekt ist, was eine Körperverletzung mit Todesfolge ist usw.

Zum Tatverhalt Mord gehört z.B., neben den niedrigen Beweggründen, der nachgewiesene Vorsatz.

Und je nachdem, zu welcher Wertung des jeweiligen Falles ein Gericht kommt, wird ein entsprechendes Strafmaß erhoben.

Wenn Sie nun dennoch behaupten, dass Markus B. in Köthen aufgrund eines Mordes starb, können die Ursachen dafür eklatantes juristisches Unwissen, fehlerhafte Informationen oder auch Vorsatz sein – häufige Ausgangsbedingungen für laut und vehement geäußerte populistische Fehlinterpretationen eines Sachverhaltes.

Da wir Ihnen Dummheit nicht unbedingt unterstellen wollen und auch hoffen, dass Sie sich nicht nur in Ihren „sozialen“ Netzwerken nötige Informationen suchen, unterstellen wir Ihnen alternativ die bewusst, also vorsätzlich gewählte Falschbehauptung vom Mord, um weiter schmutziges Öl ins Feuerchen des extrem rechtskonservativen Volkszorns zu gießen.

Ist das nun schon Volksverhetzung oder noch verantwortungsbewusstes politisches Agieren?

Übrigens ist es oft auch ungeschickt, schon vor dem Prozess zu behaupten, dieser und jener Vorfall wäre Mord gewesen, wie Sie es im Fall Marcus H. aus Wittenberg gestern an gleicher Stelle getan haben. Lassen Sie doch die Gerichte ihre Arbeit machen und hören Sie bei der Rechtsprechung genau hin, wer warum wofür mit welcher Strafe belegt wird.

Herr Mrosek, sollten Sie entgegen unserer Vermutungen doch Lücken im Verstehen solcher Begriffe wie Mord und Totschlag haben, empfehlen wir eine tiefgründige Rechtsberatung bei einem ideologisch unverdächtigen Rechtsanwalt oder einer entsprechenden Rechtsanwältin.

 

In diesem Sinne: Oury Jalloh – DAS war Mord!

 

Mit durchaus nicht freundlichen Grüßen

Bündnis Dessau Nazifrei

++3 rechte Kundgebungen in Dessau-Roßlau angekündigt++

Am vergangenen Sonntag wurde ein kleines Mädchen von einem Mann aus dem Niger mutmaßlich sexuell mißbraucht. Diese schändliche Tat, welche wir verurteilen und im Nachgang einen fairen Prozess, sowie ein gerechtes Urteil fordern, war leider auch ein gefundenes Fressen für die rechtsextreme Szene. Und so stehen nun, nach der Demo am letzten Sonntag, weitere Versammlungen, maßgeblich von rechten Gruppiereungen organisiert, in Dessau und Roßlau an.

Für den 15. Juni mobilisieren Rechtsextreme ab 18:00 (Bhf) zu einer Demonstration in Roßlau.

Die AfD ruft für den 17.06. ab 18:30 zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Dessau auf.

Am 19.06. wollen Neonazis ab 18:30 eine Kundgebung für ihre, am 19. Januar bei einem Überfall, verletzten Kameraden an der Zerbster Brücke in Roßlau durchführen.