Tag der Erinnerung

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Morgen jährt sich der Jahrestag der Ermordung von Alberto Adriano durch Neonazis zum 18. mal. Verschiedene Institutionen rufen erneut zum „Tag der Erinnerung“ auf. Nach dem Gedenken im Stadtpark wird am Hauptbahnhof an Hans-Joachim Sbrzesny gedacht, welcher 2008 ebenfalls von Nazis ermordet worden ist.

11.06.2018 | 15:00 | Stadtpark | Dessau

 

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Rechtsextreme bleiben erneut unter sich

Die rechtsextreme „Freie Bürgerbewegung Deutschland“ hat gestern Abend erneut eine Kundgebung auf dem Dessauer Marktplatz in der Zerbster Straße durchgeführt.

Unter dem Motto „Gegen Gewalt auf unseren Straßen“ versammelten sich keine 30 Personen, daunter neben regional bekannten Neonazis (Philipp Schüppel, Siegmar Zander) und den Veranstaltern Ingo-Bert Wier (Anmelder, NPD) und Rene Diedering, auch Veit Holscheider (ehemals stellvertr. Vorsitzender „Die Rechte“ Sachsen Anhalt, jetzt vermutlich ebenfalls NPD) und eine NPD-Abordnung aus Magdeburg. Die Anzahl der Teinehmer_Innen und das anwesende Klientel zeigen deutlich, dass die angebliche „Bürgerbewegung“ doch fast nur „im eigenen Saft schmort“.

Zu Beginn ihrer Versammlung erdreisteten sie sich, u.a. das Lied „Sei wachsam“ vom ganz klar antifaschistischen Liedermacher Rainard Mey für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Im Anschluß traten Rene Diedering, Ingo-Bert Wier, Veit Holscheider, erneut ein gewisser Holger und ein Kroate namens Josef(ph) als Redner auf.  Vor allem die Organisatoren zeigten sich von der geringen Teilnehmerzahl sichtlich enttäuscht.

Als eine Gruppe junger Migranten mit lauter Musik ebenfalls ihren Unmut gegenüber der asylfeindlichen Veranstaltung deutlch machte, gab es einen kurzen Tumult und die doch recht zahlreich anwesende Polizei musste einschreiten. Die islamophoben „Bürger-Innen“ schienen sich in ihrer deutschtümelei gestört zu fühlen und unterbrachen ihre Kundgebung. Am Ende kündigten sie ein erneutes Wiederkommen an. Wir werden dann ebenfalls wieder vor Ort sein!

24.04.

 

 

 

Update zum 24.04. in Dessau

Für Dienstag, den 24. April, ruft die rechtsextreme „Freie Bürgerbewegung Deutschland“ unter dem Motto „Gegen Gewalt auf unseren Straßen“ erneut zu einer asylfeindlichen Kundgebung in Dessau auf. Die Versammlung soll 18:30 Uhr auf dem Marktplatz in der Zerbster Str. stattfinden. Anmelder ist Ingo-Bert Wier (NPD).

Die „Freie Bürgerbewegung Deutschland“ versucht erneut, mit einer derartigen Veranstaltung im bürgerlichen Lager Fuss zu fassen. Jedoch handelt es sich bei den Verantwortlichen mit nichten um lupenreine Demokraten. Ingo-Bert Wier, welcher schon des öfteren als Redner auf solchen Versammlungen aufgetreten ist, fiel bereits durch seine zutiefst rassistischen Hetztiraden bei den asylfeindlichen Demonstrationen vor wenigen Jahren in Roßlau auf.  Dort hatte er Flüchtlinge mit Wölfen in der Lausitz gleichgesetzt und Stimmung gegen Migranten gemacht.

Auch Rene Diedering, ebenfalls NPD-Mitglied und Anmelder der vergangenen Kundgebungen am  10. April, taugt ebenfalls nicht zum „nur bürgerlichen“ Systemkritiker Er schreibt auf seinem Facebook Account: „es geht nicht nur darum, Ausländer, Asylbewerber, Flüchtlinge zu verurteilen“. Diese Formulierung läßt erahnen, es wird vor allem genau darum gehen!

Zudem rechnen wir damit, dass auch diesmal fast nur regional bekannte Neonazis aus Dessau und umliegenden Städten anwesend sein werden und erneut gefordert wird, dass „alle Muslime auf ihrem Teppich nach Hause fliegen“ sollen. Auch das Abspielen der 1. Strophe des Deutschlandliedes vor zwei Wochen, zeigte wessen Geistes KInd sie sind.

 

Kommt am 24. April ab 18:00 auf den Marktplatz in Dessau lasst uns ihnen den bürgerlichen Deckmantel noch weiter herunterziehen!

 

++angeblicher Bürgerprotest in Dessau doch nur Neonazitreffen++

Gestern Abend hat ein kläglicher Haufen von ca. 20 strammen Neonazis und anderen Rechtsextremen (aus Dessau-Roßlau, Magdeburg, Köthen, Wittenberg)) zwei Kundgebungen (Lidiceplatz und Marktplatz vor Rathaus) in Dessau durchgeführt. Unter dem Motto „Kandel ist überall“ hatten Mitglieder der NPD unter dem Deckmantel einerdemokratischen Bürgerbewegung dazu aufgerufen. Ungefähr 40 Personen haben das nicht unwidersprochen hingenommen. Danke dafür!

Auf den beiden Kundgebungen wurden vorwiegend islamophobe Reden geschwungen und die Abschiebung aller muslimischen Migranten gefordert. Einer der Redner sprach davon, dass sie „auf ihren Teppichen nach Hause fliegen sollen“. Am Ende, auf dem Marktplatz, kündigten die Veranstalter an, wiederkommen zu wollen. Wir werden da sein!

 

 

+++rechtsextreme Kundgebung am 10.04. in Dessau+++

Für den 10. April um 18:30 mobilisieren Mitglieder der NPD zu einer asylfeindlichen und rassistischen Kundgebung im Dessauer Norden.

 

Rechtsextreme unter bürgerlichem Deckmantel

Unter dem Motto „Kandel ist überall“ wird diese Veranstaltung vom bürgerlich anmutenden Zusammenschluss „Freie Bürgerbewegung Deutschland“ beworben. Der Bertreiber der Seite ist jedoch ganz sicher keiner aus der bürgerlichen Mitte. Ingo-Bert Wier ist Mitglied der NPD und machte vor allem durch rassistische Hetztiraden bei den asylfeindlichen Demonstrationen vor wenigen Jahren in Roßlau auf sich aufmerksam. Bei diesen Demonstrationen, welche von der NPD organisiert waren und sich gegen eine Flüchtlingsunterkunft für minderjährige unbegleitete Migranten richteten, verglich er Flüchtlinge u.a. mit den Wölfen in der Lausitz. Auch der Anmelder der Versammlung am Dienstag ist kein Unbekannter. Rene Diedering war früher Vorsitzender der Jungen Union in Dessau und ist bereits seit einigen Jahren bei der NPD aktiv. Wie sein Freund Ingo-Bert Wier ist er eng mit den Neofaschisten um Alexander Weinert verbandelt und regelmäßiger Teilnehmer an deren Veranstaltungen.

 

Wahl des Versammlungsortes ist reine Provokation

Den Ort, an welchem besagte Kundgebung stattfinden soll, haben sich die Veranstalter sicher ganz bewußt ausgesucht. Es ist der Lidiceplatz im Norden der Stadt. Mit der Wahl dieses Versammlungsortes wollen Diedering und Co., erstmals seit den zutiefst rassistischen Demos im März 2014 und 2015, wieder rechtsextreme Propaganda im politisch eher linken Stadtteil Dessau-Nord verbreiten. Zudem ist wohl blanker Hohn ein weiterer Grund für die Wahl dieses Platzes. Das Dorf Lidice, im heutigen Tschechien gelegen, wurde 1942 von den Nationalsozialisten wortwörtlich ausgelöscht und ein Massaker an den Bewohner_Innen verübt. In Gedenken an diese Gräueltaten bekam der Platz seinen Namen.

Ebenfalls an die Verbrechen des Hitler-Regimes erinnern die beiden Skulpturen von  Bertolt Brecht und Kurt Weil. Der in Dessau geborene jüdische Komponist Kurt Weil, welcher mit Bertolt Brecht zusammearbeitete, floh vor den Nazis ins Exil.

 

Es wird an diesem Tag KEINE offizielle Gegenkundgebung geben!

Da es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, rufen wir dazu auf, daran teilzunehmen und die anwesenden Neonazis und anderen Rechtsextremen an Masse deutlich zu überbieten.

 

#De1703++Letzte Infos für den 17.03. in #Dessau++

Hiermit geben wir euch alle wichtigen bzw. aktuellen Infos für den morgigen antifaschistischen Aktionstag in Dessau.

Ein Zusammenschluss aus Mitgliedern rechtsextremer Parteien und freier Kameradschaften mobilisiert für Samstag zu einem „Gedenkmarsch“ anlässlich der Bombardierung Dessaus, durch aliierte Luftstreitkräfte, vor 73 Jahren. Ihrer rassistischen und lebensverachtenden Ideologie wollen und WERDEN wir entschlossen entgegentreten!

Es ist zu erwarten, dass 150 – 200 Neonazis vom Bahnhof Süd zum Friedhof 3 in Dessau-Süd laufen und ihre verdrehte Weltanschauung auf die Straße tragen wollen. Da viele der Nazis mit dem Zug anreisen werden, raten wir euch, größere Reisegruppen zu bilden und evtl. lieber einen Zug früher zu nehmen, besonders wenn ihr am Bahnhof Süd aussteigen wollt. Auch vor Ort, das verdeutlichen die letzten Ereignisse, ist erhöhte Vorsicht geboten.

Aufgrund von behördlicher Willkür, Stigmatsierung und Vorkriminalisierung mussten wir etwas umplanen und unsere Versammlung im Süden der Stadt verlegen. Bitte studiert die Aktionskarten sehr genau.

 

Wichtige Infos:

Treffpunkt und vorraussichtliche Route der Nazis:  Start: 12:00 Bahnhof Süd –  Peterholzstr. – Heidestr. – Ziel: Haupteingang Friedhof 3 (ebenfalls Heidestr.)

 

Protestkundgebungen: (alle ab 11:00 Uhr)

  • Bahnhofsvorplatz (Hbf) , von da erfolgt eine Demo, welche euch sicher nach Dessau-Süd bringt
  • Kundgebung  „Solidarität mit Afrin, Faschisten stoppen“ , Heidestr./Höhe Hallesche Str. (F13)
  • Kundgebung  „Gedenken an die Opfer des Faschismus“ , Wirtschaftsparkplatz Friedhof 3 (H18)

 

Infostrukur: (ab 10:00 Uhr erreichbar)

Ticker:  twitter.com/dessau_nazifrei

Hashtags:  #De1703  #dessaunazifrei

Ea:    0152/ 17 00 78 20 

Infotel.:   0152/ 14 11 42 54

Aktionskarten:  die Karten sind im PDF-Format

vorderseite (innenstadt)   rückseite (dessau süd)

 

Wetter für den Tag:    Achtung! Leider wird es sehr kalt, Temperaturen knapp unter Null sind angesagt. Auch mit leichtem Schneefall ist zu rechnen. Nehmt euch genügend warme Kleidung mit! Steckt Thermoskannen mit Tee ein. Bei Bedarf gibt es warme Getränke an den Kundgebungen.

 

Unseren Aufruf für den 10. und 17. März und sonstige Infos, wie unser Selbsverständnis und Aktionskonsens, zum Bündnis Dessau Nazifrei bekommt ihr hier:  https://dessaunazifrei.wordpress.com

 

Am 17.März in Dessau auf die Straße, den Naziaufmarsch verhindern!

Make Dessau Nazifrei Again!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir lassen uns nicht einschüchtern – Am 17.03. nach Dessau!

fleyerbild AKTUELL

Am kommenden Samstag, dem 17. März, wollen Mitglieder freier Kameradschaften und rechtsextremer Parteien einen geschichtsrevisionistischen Trauermarsch in Dessau durchführen. Sie wollen einzig der deutschen „Opfern“ gedenken und ignorieren dabei vollständig  die Gründe des alliierten Bombardements, welches bsonders am 7. März 1945 schwere Zerstörungen in der Stadt verursachte. Dessau war nicht nur Gauhauptstadt, sondern auch ein Rüstungszentrum, in welchem neben Flugzeugen auch das Schädlingsbekämpfungmittel Zyklon B hergestellt wurde. Über 1 Million Menschen sind damit von den Nationalsozialisten ermordet worden.

 

Neonazis mobilisieren dieses Jahr in den Süden Dessaus

Seit Jahren schon mißbrauchen Neonazis und andere Rechtsextreme die Zerstörung Dessaus im 2. Weltkrieg, um ihre verachtenswerte Weltanschaung und widerwärtige Propaganda auf die Straße zu tragen. Auch dieses Jahr rufen sie wieder zu diesem kruden Schauspiel auf, welches am 17.03. erstmals nicht vom Hauptbahnhof starten soll.

Unsere antifaschistischen Interventionen haben bereits im Vorfeld dafür gesorgt, dass sie ihr ursprüngliches Datum, den 10 März, nicht wahrnehmen konnten. Stattdessen zogen WIR mit einer antifaschistischen Demonstration auf der Route duch die Stadt, welche voher jahrelang von den Faschisten für ihre Aufmärsche genutzt wurde.

 

Provokationen und Einschüchterungsversuche

Diese empfindliche Niederlage scheinen Alexander Weinert und seine braunen Schläger nicht wirklich gut verkraftet zu haben, denn sowohl am letzten Samstag, als auch in den vorherigen Wochen kam es wiederholt zu Bedrohungen und Störversuchen während und nach antifaschistischen Kundgebungen.

Am 13.02., nach unserer Solikundgebung für Dresden, wurden einige wenige Teilnehmer*Innen, die sich noch am Kundgebungsplatz aufhielten, von mehreren Kleingruppen plötzlich auftauchender Neonazis umkreist aus nächster Nähe abfotografiert und so versucht ein Bedrohungsszenario zu errichten. Nur die Anwesenheit der Polizei, welche erst garnicht und dann nur zögerlich reagierte, hielt die überzähligen Nazis wohl zurück. Ihre eigene Kundgebung in Roßlau hatten die Neonazis  kurzfristig abgesagt

Zu Einschüchterungen und Provokationen von rechtsextremer Seite kam es auch am 7. März in Dessau, wo wir und das Netzwerk Gelete Demokratie zu Kundgebungen im gesamten Stadtgebiet aufgerufen hatten. Während für die braunen Vollpfosten von der NPD zu einer Versammlung nach Roßlau mobilisiert wurde, an welcher 18 Evolutionsbremsen teilnahmen, verirrten sich 5 Kameraden über die Elbe und provozierten dort die Teilnehmer*Innen zweier Kundgebungen.

 

Rückblick auf den antifaschstischen Aktionstag am 10. März in Dessau

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Für den 10 März riefen wir zu einer antifaschistichen Kundgebung am Bahnhofsvorplatz mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt auf um einem etwaigen Naziaufmarsch entgegnen zu können und einen entschlossenen Antifaschismus auf die Straße zu tragen, Mit der Unterstützung vieler helfender Hände konnten eine provisorische Bühne und Bands für die musikalische Unterhaltung organisiert werden.  Für das leibliche Wohl sorgte eine vegane Kochgruppe. Nachdem auch noch die Sonne rauskam war es ein gelungenes, kleines, aber feines Straßenfest.

Kurz nach Beginn unserer Veranstaltung erreichte uns die Nachricht, dass Alexnder Weinert seine Kundgebung auf dem August-Bebel-Platz kurzfristig abgesagt hatte. Spätestens jetzt mussten wir mit Störversuchen von rechter Seite rechnen, welche auch nicht lange auf sich warten ließen. Das Bürgerfest am Seminarplatzauf der Rückseite des Bahnhofs suchten die Faschos als erstes auf. Obwohl sie sehr aggresiv auftraten, wurden sie nicht sofort von der Veranstaltung verwiesen. Erst nachdem sie eine Person gewaltätig atackierten und mehrere Antifaschisten zu Hilfe eilten, reagierte die Polizei und geleitete sie von der Örtlichkeit. Nur wenig später, kurz vor Beginn unserer Demonstration, unternahmen dann 5 braune Hohlkörper einen ziehmlich armseligen Versuch der Störung bei unserem Treffpunkt. Die ungebeten Gäste wurden sehr schnell erkannt und die sehr wohl notwendige antifaschistische Intervention, siehe Bürgerfest, nach einigen hundert Metern von der Polizei brutal gestoppt.

Mit einiger Verzögerung startete dann unsere antifaschistische Demonstration mit ca. 90 Teilnehmer*Innen am Bahnhofsvorplatz und zog lautstark und entschlossen durch das Stadtzentrum.  Nach einer Zwichenkundgebung am Rathaus kam der letzte kümmerliche Störversuch,  noch einmal brüllten ein paar Neonazis unverständliche Parolen aus einer Seitenstrasse, wovon die Demo jedoch kaum Notiz nam. Als ein Böllerwurf aus einem Wohnhaus in Richtung unserer Demonstation geworfen wurde, reagierte die Polizei wenig besonnen und verstärkte ihr martialisches Auftreten durch das Aufsetzen der Helme. Nach ca, 2 Std. kam die Demo wieder am Hauptbahnhof an und wir beendeten den 1. Teil unserer Kampagne „Make Dessau Nazifrei Again“.

Vielen Dank nochmal an alle, die diesen Tag mitgestaltet haben. Totz einiger krankheitsbedingter Ausfälle war es ein erfolgreiches Warm-Up für den kommenden Samstag.

 

Wir lassen uns nicht einschüchtern, nicht von Nazis, nicht vom staatlichen Repressionsapparat !!

Am 17. März in Dessau auf die Straße !!

Make Dessau Nazifrei Again !!

 

Für allle, die am Samstag am Hbf anreisen:  Ab 11:00 gibt es einen zusätzlichen Treffpunkt am Bahnhofsvorplatz, von dort bringt euch dann eine Demo sicher in den Süden der Stadt.

 

Achtet auf aktuelle Infos und checkt die üblichen Kanäle.

Spätestens Freitagabend sind alle wichtigen Infos, Aktionskarten usw. online.